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8 Fragen

Fragen und Antworten zur Übung im Shirasagi Dojo 白鷺道場

  1. Was bedeutet »Kampfkunst als Lebensweg«? - Wir praktizieren die Kampfkunst »Okinawa Shorinryu Shidokan Karatedo« getreu dem von den Meistern dieser Schule überlieferten Lebensweg. Fähigkeiten wie Selbst-Erkenntnis, Selbst-Behauptung und Selbst-Verteidigung erwachsen aus der beständigen Übung dieser Kampfkunst und können bis ins hohe Alter geübt werden.


  2. Was ist ein Dojō? - In seinem zen-buddhistischen Ursprung bezeichnet ein Dojō – jap. 道場 [doːdʑoː] – einen Ort des Erwachens. Als Stätte der Meditation und Selbstfindung kam es auch zu einer erweiterterten Nutzung für japanische Kampfkünste. Im Shirasagi Dojō 白鷺道場 erwartet Sie eine professionelle und konzentrierte Atmosphäre und die ganze Vielfalt des »Okinawa Shorinryu Shidokan Karatedo«.


  3. Was bedeutet Shirasagi? - Shirasagi »Festung des weißen Kranich«. Vor 29 Jahren gründete Sensei Laupp Hanshi 9. Dan, das Shidokan Shirasagi Honbu Dojo in Trier. Sensei Laupp ist Schüler von Großmeister Miyahira Katsuya Hanshi 10. Dan, dem am 28.11.2010 verstorbenen Oberhaupt der gesamten Stilrichtung. Von ihm erhielt er seinen okinawanischen Namen »Shirasagi« und in dessen Auftrag verbreitet Sensei Laupp Okinawa Shorinryu Shidokan Karatedo in Europa.


  4. Was bedeutet Budō? – Budō meint den »Weg der Kampfkünste«. Weg steht hierbei für eine Methode, ein Prinzip. Der Weg des traditionellen Karatedō ist gekennzeichnet durch ständiges Üben, denn Karatedō ist ein Weg der Erfahrung, nicht des Intellekts. Durch exakte und ständige Wiederholung der Übungen schult der Karateka seinen Geist und seinen Willen. In der Annäherung an ein Ideal lernt der Schüler Geduld mit sich selbst und somit auch mit Anderen zu haben. Es gilt, sich immer vor Augen zu halten, daß Budō nicht das Sein lehrt, sondern das Werden.


  5. Was bedeutet Lehre? – Sprechen wir von Lehre, meinen wir auch den Lehrer und damit verbunden den Unterricht bzw. die Übung. Traditionelle Übung unterscheidet sich daher vom Sport allein schon bei der Betrachtung Training / Trainer etc. Wir üben wir nach der Lehre von Sensei Joachim Laupp Hanshi 9. Dan und den Traditionen seines Lehrers Sensei Miyahira Katsuya Hanshi 10. Dan.


  6. Kein Kampfsport? – Der sportliche Erfolg und die messbare Leistung sind nur eine Folge der Übung – nicht ihr Ziel. Budō enthält Sport – aber Sport enthält kein Budō. Budō fokusiert den Weg der Kampfkünste mit seiner inneren Lehre (Weglehre / Dō) und den damit verbundenen geistigen und körperlichen Aspekten.


  7. Welche Voraussetzungen sind nötig? – Keine. Im Shirasagi Dojo 白鷺道場 kann man Okinawa Karatedō ab dem 5. Lebensjahr und bis ins hohe Alter üben. Okinawa Kobudō zusätzlich ab dem 15. Lebensjahr. Menschen mit Behinderungen / Einschränkungen sind herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Menschen, die ihr Potential erkennen und entfalten möchten – dabei besonders an Karateka, die auf der Suche nach einem traditionellen Stil sind.


  8. Was kostet der Unterricht? – Die gute Frage nach dem Geld. Das Schulgeld im Shirasagi Dojo 白鷺道場 ist bezahlbar und reflektiert den Wert der Übung. Da es sich hier um ein internes Thema handelt, möchte ich Sie auch bei echtem Interesse gern innerhalb des Dojo dazu beraten. Ich lade Sie dazu herzlich in unser Dojo ein!