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Meditation

Streben nach einem starken, gesunden und flexiblen Geist.

Meditation im Shirasagi Dojo 白鷺道場

Jede Übung im Okinawa Karate und Okinawa Kobudo beginnt und endet mit Mokusō »Meditation der schweigenden Erleuchtung«. Das Gegenstück dazu sind die Möglichkeiten der »Meditation in Bewegung« während der Übung mit und ohne Waffen.

Der Fokus liegt auf der Einheit von Atmung und Konzentration sowie der richtigen Einstellung und geistigen Haltung gegenüber der Übung.

»Der Körper des Karateka sollte wie Bambus werden: hart, stark und dennoch flexibel.« Übertragen auf die geistigen Aspekte unserer Kampfkunst ergibt sich somit ein Streben nach einem starken, gesunden und flexiblen Geist.

Budo im Shirasagi Dojo 白鷺道場

Budō

»Budō – der Weg der Kampfkünste« Durch Einfluss des Zen-Buddhismus wurden unter anderem rein technische Aspekte (jutsu) des Okinawa Karate und Okinawa Kobudo mit den Methoden der Selbst-Verwirklichung vereint. Die Förderung der Persönlichkeit und des geistigen Potentials bilden den Mittelpunkt, um Kampfkunst als Lebensweg zu praktizieren.

»Budo beginnt dort, wo die Technik aufhört« sagt man und meint damit, dass Budo eine Kunst ist, die man sein ganzes Leben lang übt, wodurch man im Budo und durch Budo die Selbstperfektion sucht. Die Samurai praktizierten diesen Weg ein Leben lang.

Dieser Weg findet sich in der Silbe »Do« - eine Methode der inneren Sammlung und Zentrierung. Ein Lehrprinzip, in dem der Prozess, das Tun, wichtiger ist als das Ergebnis.

Übertragen auf das Leben, ermöglicht Ihnen diese Übung im Shirasagi Dojo 白鷺道場 eine Form der Achtsamkeit gegenüber körperlichen und geistigen Konfrontationen.

Guan Yin / Detail im Shomen des Shirasagi Dojo 白鷺道場

Guan Yin

In seinem zen-buddhistischen Ursprung bezeichnet ein Dojo – jap. 道場 [doːdʑoː] – einen Ort des Erwachens. Als Stätte der Meditation und Selbstfindung kam es auch zu einer erweiterterten Nutzung für japanische Kampfkünste.

An keine Konfession gebunden ist »Guan Yin« als Bodhisattva des Mitgefühls und der Barmherzigkeit in Japan auch als »Kannon« 観音 bekannt.

Mitgefühl – Empathie – Barmherzigkeit. Eigenschaften, die unser zwischenmenschliches Leben und viele spirituelle Strömungen prägen.

Die Schnitzerei der »Guan Yin« zeigt die Perlen der Erleuchtung und eine »Phiole« in ihrer linken Hand und das »Apan Mudra« wird mit ihren rechten Fingern gebildet.

Das Gefäß symbolisiert das Wasser des Lebens, das jedes Ungleichgewicht ausbalanciert. Mit dem Mudra praktiziert man Gelassenheit, Zuversicht und Selbstvertrauen.

Das Drachenmotiv auf der Räucherschale ist ein altes Symbol für Spiritualität, Klugheit, Stärke, Transformation aber auch für Schutz.

Am Anfang der Übung findet man durch diese meditativen und spirituellen Inhalte eine persönliche Tiefe und Konzentration, um sich in traditionellem Okinawa Karate und Okinawa Kobudo zu üben. Es ist uns ein Anliegen, diesen traditionellen Rahmen, den wir bei » Sensei Joachim Laupp Hanshi 9. Dan « in der Übung erfahren in die eigene Praxis aufzunehmen.